R20 - La Vall d'Uixó
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R20 - La Vall d'Uixó


  • Entfernung (Km): 134.60
  • Steigung (m): 2993
  • Art: Experte


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Ortschaften

Vall d’Uxió ist eine Stadt im Südosten der Provinz von Castellón, und gehört zum Landkreis Plana Baja. Dank ihrer geographischen Lage in der Nähe des Mittelmeers hast du hier das ganze  Jahr über ein mildes Klima. Sie liegt zwischen dem Hafen von Castellón und dem Hafen von Valencia am Fuße der Sierra de Espadán.

Dieses Gebiet wurde seit der Vorgeschichte  wegen seiner ausgezeichneten geographischen Lage von verschiedenen Völkern erobert. Ein Beweis dafür ist die uralte Grotte des San Josep, die Weltnaturerbe ist. Es ist erwiesen, dass sie im Paläolithikum bewohnt war. Im Eingang der Grotte gibt es Höhlenmalereien, die ein Beweis für die Bedeutung dieses Ortes sind. Sie ist ein einzigartiges Naturdenkmal, das du dir nicht entgehen lassen kannst, wenn du den längsten befahrbaren unterirdischen Fluss Europas kennenlernen willst. Im Neolithikum und in der Bronzezeit war das Tal bewohnt. Es gab Orte mit Schutzmauern und Wachtürmen. Ein Zeugnis des Wachstums, den der Ort in der iberischen Epoche erlebte, sieht man an der Punta de Orleyl, ein großes Gelände, auf dem sich die Überreste einer Stadt befinden, die von verschiedenen Epochen geprägt worden war. Nachdem die Araber den Ort zurück erobert hatten, ließen sich ein Dutzend Völker auf beiden Seiten des Flusses Belcarie nieder und schlossen sich der politischen Organisation  der Burg von d’Uixó an. So wurde dieser Ort zu einer wichtigen Stadt des Königreichs von Valencia. Nach der Rückeroberung durch Jakob I. und die Vertreibung der Mauren wurde die Stadt mit Christen aus den zu Castellon gehörenden Dörfern von Maestrazgo neu bevölkert. Ab dem XVIII. Jahrhundert war  Vall d’Uixó Schauplatz verschiedener Kriege und erlebte nach diesen ein besonderes Wachstum.

Die Stadt verfügt über ein bedeutendes religiöses Erbe, zu dem zahlreiche Wallfahrtskapellen und Kirchen gehören. Wir empfehlen dir, die Kirche Nuestra Señora de la Asunción zu besichtigen, die 1602 im neoklassischen Stil gebaut wurde. Die Kirche ist ein Werk aus dem XVII. Besonders erwähnenswert ist der Glockenturm im Barockstil. Die Wallfahrtskapellen, die über die ganze Gemeinde verstreut sind, sind San Vicente Ferrer, Sagrada Familia, San Antonio und Nuestra Señora del Rosario. Man muss unbedingt die Aquädukte aus der römischen Epoche San José und Alcudia besichtigen. Durch die Verbindung der beiden Aquädukte entstand das Wasserleitungssystem, das bis zum XX. Jahrhundert verwendet wurde.

Du kannst nicht aus Vall d’Uixó abfahren, ohne die Reisgerichte probiert zu haben. Die Spezialitäten sind ‚Arroz Empedrado‘ und Ofenreis. Die typischsten Teigwaren des Ortes heißen Manjóvenes und stammen aus der arabischen Zeit. Wenn du diese Spezialitäten und andere typische Gerichte probieren möchtest, empfehlen wir dir das Restaurant El Guano (Avenida Jaume I, 9). Bei der Bevölkerung ist El Bocaburguer ebenfalls beliebt (Av. Suroeste 45), ein  sehr familiäres Restaurant.

Wenn du dich entspannen möchtest, kannst du im Balneario de Villavieja (Plaza la Villa 5, La Vilavella), übernachten, das etwas mehr als 5 km von Vall d’Uixó entfernt ist. Wenn du etwas Erschwinglicheres und Einfacheres suchst, kannst du in dem gleichen Ort ins Hotel Belcaire (Avenida Europa ohne Nummer) gehen.


Sehenswürdigkeiten der Ortschaften

Grotte des San Josep: eine fast 15.000 Jahre alte Grotte, durch die der Fluss San José fließt. Er ist der längste befahrbare unterirdische Fluss Europas, und wurde zum Weltnaturerbe erklärt.
- Punta de Orleyl: großes Gelände, auf dem sich die Überreste einer Stadt befinden, die von verschiedenen Epochen geprägt worden war.
- Die Kirche Nuestra Señora de la Asunción befindet sich auf dem gleichnamigen Platz. Sie ist im neoklassischen Stil, gebaut worden. Der Glockenturm im Barockstil wurde später hinzugefügt.
- Wallfahrtskapellen: San Vicente Ferrer, Sagrada Familia, San Antonio und Nuestra Señora del Rosario.
- Römischer Aquädukt Sant Josep und Alcudia: Wasserleitungssystem aus der Zeit der Römer, das immer noch erhalten ist.


Route

Uns steht eine der härtesten Routen der Provinz Castellón bevor. Diese Route ist hart für die Beine. Du musst dein Bestes geben. Du wirst von Süden bis Norden durch die Sierra de Espadán fahren und einen Höhenunterschied von insgesamt fast 3.000 m erreichen. Fahre auf der CV 230 aus Vall d’Uixó heraus in Richtung Alfondeguilla und fahre den Bergpass Puerto del Marianet hoch, der dir keine großen Schwierigkeiten bereiten wird. Wenn du an Chóvar vorbeigekommen bist, beginnt der zweite Gebirgspass, der Eslida-Pass, der - obwohl er zur 3. Kategorie gehört- wegen seiner Höhe schwieriger ist als der vorherige. Die folgenden 4 Kilometer kannst du dich bei einer Fahrt bergab erholen, aber nachdem du an Eslida vorbeigekommen bist, musst du die Kilometer, die du bergab gefahren bist, auf dem Bergpass von Aín wieder bergauf fahren. Bis du Tales erreichst, kannst du mehrere Kilometer bergab mitten im Herzen der Sierra de Espadán genießen. Die Route, auf der du die reine Bergluft einatmest, ist wegen der Korkeichenwälder besonders schön. Du fährst durch den nördlichen Teil des Naturparks und kommst an Ayódar vorbei. Hier beginnt der härteste Bergpass der Route: Torralba del Pinar. 16 km Anstieg mit einem Gefälle von bis zu 15%. Wenn du den Gipfel erreichst, hast du die Hälfte der Route zurückgelegt und auf dem Rückweg nach Vall d’Uixó musst du nur noch die Steilhänge auf einer unebenen Straße bewältigen. Der Anstieg von der Sierra de Espadán bis nach Caudiel kann dir einige Schwierigkeiten bereiten. 10K km später kommst du durch das Reservat El Regajo, eine natürliche Landschaft, in der du wieder zu Kräften kommst, so dass du auf der Straße von Segorbe nach Vall d’Uixó zurückkehren kannst. Auf dem Weg fährst du wieder über den Bergpass von Marianet.


Sehenswürdigkeiten der Route

-Burg von Eslida (Km 23,3): mittelalterliche Burg aus der Zeit der Mauren. Sie krönt den Ort, denn sie befindet sich auf einem Gipfel, von dem aus man den ganzen Ort sehen kann. Heute ist sie eine Ruine, aber sie hatte eine große Bedeutung für die Stadt.
- Aín (km 29,1): kleine Gemeinde in der Nähe des Pico Espadán inmitten von hohen und steilen Bergen. Obwohl die Burg inzwischen eine Ruine ist, ist ein Teil von ihr erhalten, von dem aus man einen wunderbaren Panoramablick auf das Gebäude hat. Überall im historischen Stadtkern findest du Brunnen.
- Ayódar (km 52,1): Dieses Städtchen mitten in der Sierra de Espadán trennt das Gebirge vom Fluss Mijares. Es wurde erst 1611 von der Baronie wieder bevölkert. Der Palast aus dieser Epoche ist noch erhalten.
- Torralba del Pinar (Km 62,5): Ort in der Nähe von Teruel. Er befindet sich im Norden der Sierra de Espadán und verfügt deshalb über besonders schöne Landschaften. Eine Gemeinde mit weniger als 70 Einwohnern, in der du die Natur genießen kannst.
- Pfarrkirche – Caudiel (Km 84,2): Diese Kirche wurde 1616 von Augustinermönchen gegründet. Das Gebäude wurde Jahre lang als Schule, Krankenhaus und Rathaus genutzt, aber es hat seine religiöse Funktion trotzdem immer beibehalten.
- Ermita de San Cristóbal - Castellnovo (km 107,4): katholische Wallfahrtskapelle aus dem XV. Jahrhundert, deren Stil der Ermita de San Antonio de Pádua ähnelt. Am 3. Mai findet dort immer das Fest des Heiligen Kreuzes statt. Die gesamte Bevölkerung  verbringt dort den Tag. Das Unglaublichste an der Wallfahrtskapelle ist der Panoramablick auf die Natur und die Dörfer.
- Azuébar (km 120,4): Dieser Ort befindet sich im Südosten der Sierra de Espadán an einem Abhang. Zu den Sehenswürdigkeiten, die du in Azuébar besichtigen kannst, gehören die Burg, die noch erhalten ist, die Pfarrkirche aus dem XVII. Jahrhundert und die Quecksilberöfen, die ein Beweis für die Bergbautradition des Ortes sind.


Gastronomie

- Restaurante El Guano (Avenida Jaume I, 9): typische hausgemachte Gerichte der Gegend zu einem sehr erschwinglichen Preis.
- Bocaburguer (Av. Suroeste 45): zum Mittagessen empfohlen, hausgemachte Küche.


Unterkünfte

- Kurshaus von Villavieja (Plaza la Villa 5, La Vilavella): gemütliches Kurhaus ungefähr 5 km von Vall d’Uixó entfernt.
- Hotel Belcaire (Avenida Europa ohne Nummer): im Zentrum von Vall d’Uixó. Einfaches Hotel mit erschwinglichen Preisen.

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