R23 - Borriana
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R23 - Borriana


  • Entfernung (Km): 114.20
  • Steigung (m): 2325
  • Art: Experte


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Ortschaften

Wir befinden uns in Borriana, einer Stadt im Landkreis Plana Baja, die eine herrliche Lage hat. Sie liegt am Mittelmeer und ist von Orangenbäumen umgeben. Borriana  verfügt nicht nur über einen Naturpark, sondern hat auch einen Fischereihafen, einen herrlichen Sporthafen, einen Yachtclub und eine Escola de la Mar. Deshalb ist diese Stadt  ideal für den Familientourismus. Ihr wichtigster Strand ist El Arenal. Dort findet jedes Jahr im August das Festival Arenal Sound statt, das von Tausenden von Personen besucht wird.
Es ist bekannt, dass  dort im Lauf der Geschichte verschiedene Völker lebten, deren Erbe sich heute im Archäologischen Museum der Stadt befindet. Die Stadt erreichte ihre Größe im  IX. Jahrhundert. Da sie ein wichtiges arabisches Zentrum war, wurde sie grüne Stadt genannt. Im XIII. Jahrhundert wurde sie von Jakob I. erobert und wurde damit Teil der christlichen Zivilisation des Abendlandes. Die Stadtmauern aus der muslimischen Zeit waren bis zum XVIII. Jahrhundert in einem guten Zustand. Dann mussten sie wegen dem Bevölkerungswachstum abgerissen werden. Die Stadt erhielt erst im XX. Jahrhundert das Stadtrecht.
Was ihr religiöses Erbe betrifft, empfehlen wir dir, die Pfarrkirche Basílica de San Salvador aus dem  XIII. Jahrhundert zu besichtigen. Sie wurde nach den Kriterien des gotischen Stils gebaut, enthält aber auch romanische Elemente. Der Glockenturm wurde im XV. Jahrhundert gebaut. Der gesamte Komplex wurde zum nationalen historisch-künstlerischen Monument erklärt. Besichtige auch einen der wenigen Wachtürme, die noch erhalten sind, den Torre del Mar, der sich in der Mündung des Flusses  Ana in der Nähe des Naturparks Clot de la Mare de Deu. Du kannst auch den Turm Torre de la Carabona aus dem XVIII. Jahrhundert besichtigen, der sich genau am Camí del Palmeral befindet.

Bevor du Borriana verlässt, musst du unbedingt einige der typischen Reisgerichte des Ortes probieren: die Paella, den ‚Marjalero‘-Reis oder den ‚Banda‘-Res. Du kannst diese Gerichte im Tasca de Ricardo (Escollera de Poniente) am Hafen probieren. In der Innenstadt von Burriana kannst du die traditionelle Küche in dem Restaurant Mestral (calle Mayor, 9) probieren.
Wenn du das Wochenende nutzen möchtest, um die Nacht in Borriana zu verbringen, empfehlen wir dir das Hotel Beatriz (Artur Perucho y Badía, 30), ein einfaches Hotel im Stadtzentrum, das sehr günstige Preise anbietet. Wenn du lieber in der ersten Strandreihe übernachten und die Geräusche des Meeres hören möchtest, empfehlen wir dir das Hotel Tere Playa (Camino Ecce Homo, 14D).


Sehenswürdigkeiten der Ortschaften

Pfarrkirche Basílica de San Salvador: Diese Kirche stammt aus dem XIII. Jahrhundert. Ihr Glockenturm wurde im XV. Jahrhundert gebaut. Sie wurde zum nationalen Monument von historisch-künstlerischer Bedeutung erklärt.
- Torre del Mar: alter Wachsturm an der Mündung des Flusses Ana und in der Nähe des Naturparks Clot de la Mare de Deu.
- Clot de la Mare de Deu: Feuchtgebiet an der Mündung des Flusses Ana , in dem es verschiedene Arten von Wasservögeln gibt.
- Torre de la Carabona: Turm aus dem XVIII. Jahrhundert am Camí del Palmeral.


Route

In Borriana erwartet dich eine harte Route von mehr als 114 km. Wegen den zahlreichen Bergpässen und dem steilen Gelände ist diese Route hart für die Beine, und du musst fit sein. Die Strecke dieser Route bringt dich vom Strand bis in die Sierra de Espadán, die du sowohl von Osten bis Westen als auch von Norden bis Süden durchquerst.
Wir beginnen die Route im Zentrum von Borriana und fahren auf der CV222 weiter bis Onda. Die Straße befindet sich hier fast auf Höhe des Meeresspiegels, aber wenn du durch Onda gefahren bist und dich in die Sierra de Espadán begibst, stößt du auf den ersten Gebirgspass, den Villamalur. Die Fahrt bergab von dem Gebirgspass führt dich bis zu dem Ort, wo du den härtesten Gebirgspass der Route bewältigen musst, auf dem du eine Höhe von 832 m erreichst. Auf dem Weg nach Matet kannst du deine Beine während einer Fahrt bergab von 6 km ausruhen. Wenn du hier angekommen bist, hast du die Sierra schon von Osten bis Westen durchquert und ihre unglaubliche Fauna bewundert. Nun fährst vom Westen bis zum Süden des Naturparks der Sierra de Espadán. Der erste Ort, auf den du stößt, ist Algimia de Almonacid, wo du dich auf einer ebenen Straße erholen und dich ins Herz der Sierra begeben kannst, um den Gebirgspass von Eslida hinauf zu fahren. Du musst dich während der 5 km des Anstiegs mit einem Gefälle von 12% sehr anstrengen, aber während der Fahrt bergab nach Alcudia de Veo wirst du dich schnell erholen. Wenn du an Aín vorbeigekommen bist, fährst du bergab bis nach Eslida und dem Gebirgspass dieses Ortes, der wegen seines Gefälles schwierig sein kann. Wenn du schon fast an der Ausfahrt der Sierra angekommen bist, wirst du noch einen Steilhang herauf fahren, der dich auf die Straße bringt, die durch den Süden der Sierra de Espadán geht, die  CV230. Von hier bis zum Ende der Route fährst du auf einem angenehmen Gelände und kommst durch Vall d’Uixó und Nules. Endlich bist du wieder in Borriana und kannst den Strand genießen.


Sehenswürdigkeiten der Route

- Burg von Onda (Km 17,6): Gebäude, das die Mauren im X. Jahrhundert über einer Römersiedlung errichtet haben. Sie wurde im Lauf des Jahrhunderts mehrmals neu aufgebaut. Von dem ursprünglichen Gebäude ist so gut wie nichts erhalten. Sie wurde wegen ihrer Größe die Burg der 300 Türme genannt, weshalb sie zum  Kulturgut und zum historisch-künstlerischen Gebäudekomplex erklärt wurde. Heute beherbergt sie in ihrem Innern ein Museum, in dem muslimische Gipsarbeiten ausgestellt werden.
- Villamalur (km 36,2): in dieser kleinen Gemeinde des Alto Mijares leben weniger als 70 Menschen. Sie liegt in einem unebenen Gebiet auf einem Berg im Naturpark der Sierra de Espadán. Heute sind noch die alte Burg und mehrere Wachtürme erhalten. Sie stehen auf einem hohen Berg in der Nähe des Dorfes.
- Algimia de Almonacid (Km 51,8):Gemeinde im Westen der Sierra de Espadán. Es ist ein unebenes Gebiet mit großen Höhen. Außer den religiösen Sehenswürdigkeiten gibt es auch zahlreiche Naturdenkmäler, die einen Besuch wert sind.
-Burg von Eslida (Km 72,3): mittelalterliche Burg aus der Zeit der Mauren. Sie krönt den Ort, denn sie befindet sich auf einem Gipfel, von dem aus man den ganzen Ort sehen kann. Heute ist sie eine Ruine, aber sie hatte eine große Bedeutung für die Stadt.
- Vall d’Uixó (km 96,4): Diese Stadt befindet sich in einem Tal nur wenige Kilometer von der Mittelmeerküste entfernt und hat mehr als 30.000 Einwohner. Man kann zahlreiche Monumente besichtigen, die ein Zeugnis für die historische Bedeutung der Stadt seit der Zeit der Römer sind. Zu diesen gehören die Burg, die alten Wachtürme, mehr als sieben Wallfahrtskapellen sowie ein bedeutendes historisches Erbe, das sich in den Höhlen von San José befindet.


Gastronomie

- Tasca de Ricardo (Escollera de Poniente): Die Spezialitäten des Hauses sind Reisgerichte und Meeresfrüchte.
- Restaurante Mestral (Calle Mayor,9)


Unterkünfte

- Hotel Beatriz (Artur Perucho y Badía, 30): einfaches Hotel mit sehr günstigen Preisen mitten im Zentrum von Borriana.
- Hotel Tere Playa (Camino Ecce Homo, 14D). Hotel in der ersten Strandreihe mit sehr günstigen Preisen.

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