R21 - Almenara
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R21 - Almenara


  • Entfernung (Km): 60.50
  • Steigung (m): 850
  • Art: Moderat


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Ortschaften

Almenara ist eine Stadt zwischen dem Flachland der Plana Baja und dem Landkreis Valle de Segó. Sie hat folglich eine privilegierte Lage zwischen der Sierra de Espadán  und der Mittelmeerküste. Die Araber haben ihr den Namen Almenara gegeben. Er kommt von dem Wort „Leuchtturm“ und bezieht sich auf alle Türme auf dem Berg, auf dem sich die Burg befindet,  in denen Feuer als Signal angezündet wurde. Heute ist die Burg verfallen, aber einst war sie der Wohnsitz des Jakob I. von Aragon. Du kannst die Burgruine und die beiden Türme besichtigen, die noch erhalten sind und ‚del Abuelo‘ und ‚de la Abuela‘ genannt werden. Vor der Epoche der Mauren war diese Stadt eine Römersiedlung. Diese Tatsache wurde an den Ruinen von Punto del Cid festgestellt, die man besichtigen kann. Die Fundstätte befindet sich mitten auf einem Abhang. Es wurde festgestellt, dass dort ein Venustempel stand. Außerdem gab es am Fuße des „Mont del Estanys” eine Mole. Es ist schwer, diese Spuren vergangener Kulturen zu untersuchen, weil hier bis zum Bürgerkrieg Burgen gebaut wurden.
Nachdem Jakob I. die Stadt zurück erobert hatte, beschlossen die Christen, eine neue Stadt am Fuße der Burg zu bauen. Damals entstand der heutige Stadtkern. 1521 fand die Schlacht von Almenara statt, in der die Truppen des Herzogs von Segorbe gegen ‚els agermanats’ kämpften und diese besiegten. Diese Gemeinde war ebenfalls Schauplatz der Unabhängigkeitskriege und nachdem sie Ende des XVIII. Jahrhunderts ein Bevölkerungswachstum erreicht hatte, erlebte sie im XIX. Jahrhundert einen Bevölkerungsrückgang, der von den Seuchen verursacht wurde, welche die Gegend heimsuchten.
Im Stadtzentrum siehst du die Kirche und den Glockenturm. Sie wurde im XVIII. Jahrhundert gebaut. Während des Baus wurde ein Brunnen aus dem Jahr 1532 entdeckt, auf dem lateinische Inschriften erhalten sind. Du kannst dir auch die Naturwunder von Almenara nicht entgehen lassen: das Reservat Marjal de los Ullals. Es liegt parallel zur Mittelmeerküste, und  heute wird es fast vollständig für den Anbau von Zitrusfrüchten und den Bau von Wohnsiedlungen genutzt. Was die Fauna angeht, ist es zweifellos eines der wichtigsten Gebiete der autonomen Region Valencia.

Wenn du Almenara während der Patronatsfeste im September besichtigst, kannst du die berühmten Fleischklößchen probieren. Aber die sind nicht die einzige Spezialität. Wie in vielen anderen Orten der autonomen Region Valencia muss die Paella erwähnt werden. Zum Nachtisch empfehlen wir dir die ‚Coca tapá’ aus Mandeln. Zu den  typischsten Restaurants, in denen du die lokale Küche probieren kannst, gehört das Lliri de Mar (Paseo Marítimo). Es ist zwar etwas teurer, aber du kannst das Essen in der ersten Strandreihe genießen. Wenn du lieber Fleisch isst, musst du das gegrillte Fleisch im La Parrilla (Calle Calamocs,15) probieren, wo du auch die typischen Reisgerichte aus Valencia bekommst. Neben der Stadtmauer befindet sich die Cerveceria La Muralla (Calle Molinos, 38), die eine sehr vielseitige Speisekarte mit innovativen Gerichten hat.
Wenn du in Almenara eine Unterkunft suchst, schlagen wir dir das Apartmenthaus Nova Almenara (Autopista de la Mediterránea) vor, von dem aus du das Meer sehen kannst. Es kostet etwas mehr als 50 € pro Nacht. Wenn du etwas Luxuriöseres suchst, um dich am Strand zu entspannen, empfehlen wir dir das Hotel Els Arenals (calle Felisa Longas, 1) in Sagunto, 6 km von Almenara entfernt.


Sehenswürdigkeiten der Ortschaften

Burg von Almenara: Die Burg wurde im Gebirge von der arabischen Bevölkerung gebaut. Heute sind die Überreste der Stadtmauer und zwei Türme erhalten, die ‚del Abuelo‘ und ‚de la Abuela‘ heißen.
- Fundstätte von Punto de Cid: Fundstätte am Abhang, wo die Überreste eines römischen Tempels erhalten sind.
- Iglesia de los Santos Juanes und Glockenturm: Diese Kirche wurde im XVIII. Jahrhundert gebaut; in ihrem Innern ist ein Brunnen aus dem Jahr 1532 erhalten.
- Marjal de los Ullals: ein Feuchtgebiet, das parallel zur Mittelmeerküste verläuft und dessen Fauna zu der wichtigsten der autonomen Region Valencia gehört.


Route

In Almenara erwartet dich eine mittelschwere Route mit einem kumulierten Gefälle von etwas mehr als 800 m. Vor dir liegt eine Route von  60,5 km, die dich durch den Süden der Sierra de Espadán führt und auf der du dich von der Küste entfernst und Soneja erreichst. Wir fahren in Almenara los und radeln parallel zur Autovía del Mediterráneo (A-7) bergauf. Obwohl dieser Anstieg mehr als14 km weiter geht, ist er nicht besonders anstrengend.  Wir fahren parallel zur  N225 und erreichen Algar de Palancia auf einem angenehmen Gelände, wo du dich auf den nächsten Steilhang mit einem kumulierten Höhenunterschied von 110 m vorbereitest.. Wenn du auf der Straße weiter fährst, kommst du an Soneja und Azuébar vorbei, wo du zwei Steilhänge bewältigen musst, die dich darauf vorbereiten, schon mitten in der Sierra de Espadán den Gebirgspass von Marianet hinauf zu fahren, wo du auf einer Höhe von 434 m den höchsten Punkt erreichst. Wenn du das geschafft hast, kannst du ruhig ausatmen und die Fahrt bergab am Fuße des Gebirges genießen, bis du wieder in Almenara bist. Ungefähr 4 km bevor du am Ziel bist, kommst auf der Höhe des Meeres durch Xilxes. Die N340,die parallel zur Küste verläuft, wird dich zum Ziel der Route bringen.


Sehenswürdigkeiten der Route

- Der alte Verteidigungsturm von Algar del Palancia (km 20,5): Er wird der ‚arabische Turm‘ genannt und gehörte zu der alten muslimischen Festung. Er wurde mehrmals restauriert, und man kann ihn heute besichtigen. Er ist in einem sehr guten Zustand und enthält noch einige ursprüngliche Elemente. Heute wird er als Rathaus genutzt. Im Erdgeschoss gibt es eine Bar.
- Azuébar (km 34,5): Dieser Ort befindet sich im Südosten der Sierra de Espadán an einem Abhang. Zu den Sehenswürdigkeiten, die du in Azuébar besichtigen kannst, gehören die Burg, die noch erhalten ist, die Pfarrkirche aus dem XVII. Jahrhundert und die Quecksilberöfen, die ein Beweis für die Bergbautradition des Ortes sind.
- Vall d’Uixó (km 48): Diese Stadt befindet sich in einem Tal nur wenige Kilometer von der Mittelmeerküste entfernt und hat mehr als 30.000 Einwohner. Man kann zahlreiche Monumente besichtigen, die ein Zeugnis für die historische Bedeutung der Stadt seit der Zeit der Römer sind. Zu diesen gehören die Burg, die alten Wachtürme, mehr als sieben Wallfahrtskapellen sowie ein bedeutendes historisches Erbe, das sich in den Höhlen von San José befindet.


Gastronomie

- Lliri de Mar (Paseo Marítimo): teure Speisekarte, aber erstklassige Lage in der ersten Strandreihe.
- La Parrilla (calle Calamocs,15): Die Spezialität des Hauses ist gegrilltes Fleisch, aber du kannst hier auch typische valenzianische Gericht probieren.
- Cerveceria La Muralla (Calle Molinos, 38): Direkt an der Stadtmauer kannst du eine viel innovativere Küche kennenlernen.


Unterkünfte

- Apartmenthaus Nova Almenara (Autopista de la Mediterránea): Für etwas mehr als 50 € pro Nacht kannst du das Meer von deinem Fenster aus sehen.
- Hotel Els Arenals (calle Felisa Longas, 1): in Sagunto,  6 km von Almenara. Luxushotel in der ersten Strandreihe

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