R19 - Eslida
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R19 - Eslida


  • Entfernung (Km): 74.00
  • Steigung (m): 1325
  • Art: Moderat


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Ortschaften

Am Fuße des Monte del Castillo mitten in der Sierra de Espadá  befindet sich Eslida, eine kleine Gemeinde, die zum Landkreis Plana Baja gehört. Die Siedlung wurde in der Zeit der Römer gegründet und dann von den Mauren übernommen, welche die Entwicklung der Landwirtschaft förderten, indem sie neue Kulturpflanzen wie Artischocken, Auberginen, Paprika und Tomaten einführten. Außerdem wurden die Stadtmauern und die Burg vergrößert, und die wurde Seidenindustrie gefördert. Die Stadt war das intellektuelle islamische Zentrum des Königreichs und genoss dank ihrer kulturellen und religiösen Entwicklung einen besonders guten Ruf . Nachdem die Stadt von Jakob I. zurück erobert worden war, ging sie in den Besitz der Herzöge von Medinaceli über. Später hatte sie eine große historische Bedeutung und beteiligte sich aktiv am Aufstand der Mauren 1526. Einige Jahre später wurden alle Mauren vertrieben, und Eslida blieb unbewohnt. Erst vier Jahre später wurde dieser Stadt wieder das Stadtrecht verliehen, so dass sie wieder bewohnt werden konnte. Im XVIII. Jahrhundert wurden die Zinnober-Minen entdeckt, die noch heute in Betrieb sind. Im gleichen Jahr wurde die Kirche El Salvador gebaut, in der der Barockstil und der Rokoko-Stil  nebeneinander existieren. Auch die Wallfahrtskapelle Ermita de El Calvario wurde im XVIII. Jahrhundert gebaut. Dort finden wir in einem Depot ein Keramikretabel, auf dem die Jungfrau der heiligen Höhle dargestellt wird. Hoch über dem Ort auf einem Felsblock steht die Burg von Eslida. Heute findet man nur noch Überreste von einem der wenigen maurischen Türme mit einem dreieckigen Grundriss. Du wirst in dem Gebiet auf zahlreiche Quellen mit Heilwasser stoßen : Fuente de los Fosques (außerhalb von Eslida mitten in der Natur), Fuente de San Josep (weiter nördlich über die CV 223) und  Fuente Matilde (in der Schlucht Chóvar).
In Bezug auf das gastronomische Angebot müssen wir die ‚Olla del poble‘ oder ‚Olla  de col‘ sowie das köstliche Fleisch, die typische Paella mit Huhn und Hasenfleisch sowie  die wunderbaren Nachtische wie die ‚Escudellaes’ erwähnen. Wenn du während der Route eine Pause machen möchtest, ist das Restaurant Sierra Espadán (Crta. Artana, 17) ideal. Es ist ein typisches Lokal, wo sich Radfahrer treffen. Du bekommst dort köstliches Fleisch. Wenn du lieber ein belegtes Brötchen und Tapas essen möchtest, kannst du in die Bar L’Angel (Carretera Ain 17) gehen. Wenn du ein Lokal mit einer familiären Atmosphäre suchst, wo du die wunderbare ‚Olla de col‘ bekommst, dann ist die Bar Restaurante Paquita (Carretera Ain 28) eine gute Lösung.

Es ist eine gute Idee, in dem Ort zu übernachten und die unglaubliche Natur der Sierra de Espadán zu genießen. Das Landhaus Casa Rural Sierra de Espadán (Calle Camí Fons) ist eine gute Unterkunft für Gruppen von bis zu 6 Personen. In einer Entfernung von nur 3,6 km kannst du in der gemütlichen Herberge El Diablo de la Pena übernachten (Avenida de Cáceres, 9. Caín).


Sehenswürdigkeiten der Ortschaften

- Iglesia de El Salvador (Calle el Salvador 2): Diese Kirche ist im XVIII. Jahrhundert gebaut worden und wurde sowohl vom Barockstil als auch vom Rokoko-Stil geprägt.
- Ermita de El Calvario: Wallfahrtskapelle aus dem XVIII. Jahrhundert, neben der wir ein Depot mit einem bedeutenden Keramikretabel finden.
- Burg von Eslida: Hoch oben auf einem Felsblock stand ein einziger muslimischer Turm mit einem dreieckigen Grundriss. Heute ist nur noch eine Ruine erhalten.
- Brunnen: de los Fosques,  San Josep und der Brunnen der Matilde.


Route

Du fährst fast 74 km vom Osten nach Westen durch den südlichen Teil der Sierra de Espadán. Die Route beginnt im Zentrum von Eslida, und du fährst in Richtung Artana auf der CV 223. Während der ersten 15 km musst du dich nicht besonders anstrengen, denn die Straße geht bergab. Wenn du Villavieja auf einer ebenen Strecke erreicht hast, beginnt ein Anstieg von mehr als16 km auf dem Gebirgspass von Marianet. Der flachste Teil dieser Strecke, wo du dich erholen kannst, bevor du den Gebirgspass hochfährst, ist Vall d’Uixó. Du erreichst die höchste Stelle des Passes - die 434 m hoch ist - wenn du schon in der Sierra bist, von der aus du einen unglaublichen Blick auf die Korkeichenwälder hast. Wenn du den Pass in Richtung Azuébar herab fährst, stößt du auf einen kurzen Steilhang, der dich aus dem Innern der Sierra herausbringt, und du fährst auf der CV 230 weiter nach Soneja. Wenn du durch den Ort gefahren bist, fährst du auf  einer ebenen Straße, die parallel zur  Autobahn Mudéjar (A-23) verläuft, bis Geldo. Es kann sein, dass dieser Abschnitt wegen der Landschaft, an der man vorbeikommt, langweiliger ist, aber wenn du Segorbe am Kilometer 49 hinter dir lässt und wieder in den Naturpark hinein fährst, kannst du die unglaubliche Flora dieser Landschaft betrachten. Die Zufahrtsstraße zur Sierra de Espadán ist angenehm, aber bald musst du einen Anstieg von fast 10 km bewältigen, bevor du den Gebirgspass von Almedíjar erreicht. Es ist ein Pass der 1. Kategorie, auf dem man fit sein muss. Wenn du den Gipfel erreichst, kannst du sich auf einer Strecke, die bergab geht und dich wieder nach Eslida bringt, von diesem anstrengenden Abschnitt erholen.


Sehenswürdigkeiten der Route

- Iglesia de San Juan Bautista - Artana (km 4,7): Die Kirche wurde Ende des XIX. Jahrhunderts über einer mittelalterlichen Moschee gebaut. Von außen ist die Kirche nüchtern, wodurch ein Gegensatz zu der Barockkapelle in ihrem Innern entsteht. Es ist interessant, dass man im Innern der Kirche Steintafel mit Inschriften zu Ehren von Allah und Mohammed sieht.
- Vall d’Uixó (km 20): Diese Stadt befindet sich in einem Tal nur wenige Kilometer von der Mittelmeerküste entfernt und hat mehr als 30.000 Einwohner. Man kann zahlreiche Monumente besichtigen, die ein Zeugnis für die historische Bedeutung der Stadt seit der Zeit der Römer sind. Zu diesen gehören die Burg, die alten Wachtürme, mehr als sieben Wallfahrtskapellen sowie ein bedeutendes historisches Erbe, das sich in den Höhlen von San José befindet.
- Azuébar (km 37): Dieser Ort befindet sich im Südosten der Sierra de Espadán an einem Abhang. Zu den Sehenswürdigkeiten, die du in Azuébar besichtigen kannst, gehören die Burg, die noch erhalten ist, die Pfarrkirche aus dem XVII. Jahrhundert und die Quecksilberöfen, die ein Beweis für die Bergbautradition des Ortes sind.
- Ermita de San Cristóbal - Castellnovo (km 57): katholische Wallfahrtskapelle aus dem XV. Jahrhundert, deren Stil der Wallfahrtskapelle des San Antonio de Pádua ähnelt. Am 3. Mai findet dort immer das Fest des Heiligen Kreuzes statt. Die gesamte Bevölkerung  verbringt  dann den Tag dort. An der Wallfahrtskapelle hat man einen unglaublichen Panoramablick auf die Natur und auf die Dörfer.
- Gebirgspass Puerto de Almedijar: Straße, die Castellnovo mit Aín verbindet. Die Straße ist in einem perfekten Zustand und ohne Verkehr, aber wegen der großen Höhenunterschiede ist es sehr schwer, auf ihr zu fahren. Der Gebirgspass befindet sich zwischen den Wäldern und der Schlucht der Sierra de Espadán.
- Aín (km 69,3): kleine Gemeinde in der Nähe des Pico Espadán inmitten von hohen und steilen Bergen. Obwohl die Burg inzwischen eine Ruine ist, ist ein Teil von ihr erhalten, von dem aus man einen wunderbaren Panoramablick auf das Gebäude hat. Überall im historischen Stadtkern findest du Brunnen.


Gastronomie

- Restaurant Sierra Espadán (Crta. Artana, 17). Ideal, um während der Route zu halten. Die Spezialität des Hauses ist gegrilltes Fleisch.
- Bar L’Angel (Carretera Ain, 17): belegte Brötchen und Tapas.
- Bar Restaurante Paquita (Carretera Ain 28): typisches Lokal, in dem die Olla de col und die Paella erwähnt werden müssen.


Unterkünfte

- Landhaus Sierra de Espadán (Calle Camí Fons): ideal für Gruppen, mitten im Gebirge.
- El Diablo de la Pena (Avenida de Cáceres, 9. Caín). Gemütliche Herberge, die etwas mehr als 3 km von Eslida entfernt ist.

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